Leipziger Nächte
Wo Promis Wodka trinken und die 50er Jahre wieder lebendig werden, sind die Nächte besonders lang.
Leipzigs Bar- und Kneipenstraßen

Gottschedstraße

Auf der Kneipenmeile im westlichen Zentrum ist die „Vodkaria“ eine Institution. Über 600 Sorten Wodka aus verschiedenen Ländern führt die kleine gemütliche Bar. Pur oder in kreativen Cocktailvariationen wird die Spirituose hier serviert. Aber auch die internationale Crossover-Küche ist sehr zu empfehlen. Ob russische Pelmeni, polnische Barschtsch oder norwegische Kartoffelsuppe – in der Vodkaria genießen Sie typische Gerichte entlang des Wodka-Gürtels. Dieses außergewöhnliche Konzept gefällt auch Prominenten wie Harald Schmidt, Waldemar Hartmann und Stefan Kretzschmar, die gern einmal vorbeischauen.

Mehr Informationen: www.vodkaria.de

Die „KarLi“

Unter den Kneipenstraßen ist die Karl-Liebknecht-Straße mit 2,5 Kilometern die längste – und bunteste. Links und rechts der „KarLi“ haben sich gefühlte tausend Cafés, Bars, Kneipen, ausgefallene Restaurants und Clubs angesiedelt. Vom „Café Waldi“ am Anfang bis zu „Ilses Erika“ am Ende sind die Konzepte meistens ebenso kreativ wie die Namen. Beim Improvisationstheater wissen weder Sie noch die Schauspieler, wie der Abend endet. Shows gibt es in der „Nato“ oder im „Plan B“. In „Noels Ballroom“ fühlen Sie sich bei Live-Musik wie in einem Tanzsaal der 50er Jahre: Hier haben Männer noch Pomade im Haar und Frauen tragen Petticoats.

Mehr Informationen:
www.noels-ballroom.com

Karl-Heine-Straße

Zwischen „Felsenkeller“, dem Veranstaltungsort für Konzerte und Partys, und dem „Westwerk“ ist die Karl-Heine-Straße nicht nur wegen der breiten Fußwege die Flaniermeile im Leipziger Westen. Bei einem Bummel können Sie sich auf vielfältige Art kulinarisch verwöhnen lassen und den alternativen Charme des Viertels genießen. Im „Casablanca“ bekommen Sie alles, was Sie zum Kochen von marokkanischen oder ägyptischen Gerichten brauchen. Den kleinen Hunger können die „Beard Brothers“ mit ihren ausgefallenen Hot-Dog-Kreationen stillen. Besonders lecker sind die spanischen Tapas im „La Cantina“.

Mehr Informationen:
www.lacantina-leipzig.de

Programmkino/Arthouse-Filme
DOK-Leipzig-Festival-Programmkino-Arthouse-Filme

Wer gern auf Hollywood-Blockbuster verzichtet und anspruchsvolle Filme mag, der kann in Leipzig sehr viel Zeit vor der Kinoleinwand verbringen. Denn Filmliebhaber finden hier eine Menge Programmkinos, die Arthouse- und Dokumentarfilme zeigen. Ganz in der Nähe des Benkwitz Hotels ist das die „Schauburg“, die den Charme der ersten Lichtspielhäuser ausstrahlt. Ein Stück weiter auf der Karl-Heine-Straße liegt das kleine Kino „Cineding“, das über zwei Säle mit etwa 100 Sitzplätzen verfügt und auf bewegende Themen setzt. Im Luru Kino in der Leipziger Baumwollspinnerei werden vor allem aktuelle europäische Arthouse-Filme gezeigt, aber auch gern Klassiker aus den USA – im Sommer im Freien, genau wie auf der „Feinkost“ und im „Conne Island“ im Leipziger Süden.

Jedes Jahr zwischen Ende Oktober und Anfang November kommen Cineasten und Filmemacher aus der ganzen Welt zum Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Innerhalb von einer Woche stehen beim „DOK Leipzig“ etwa 350 Filme aus über 55 Ländern auf dem gut gefüllten Programm.

Mehr Informationen: www.dok-leipzig.de